Dienstag, 9. Dezember 2014

Freundschaft und Co...

Heute war ich spontan mit einer kleinen Truppe auf dem Weihnachtsmarkt, habe dort nach Langem mal wieder Poffertjes gegessen und diverse alkoholische Getränke genossen, die von den Herren bezahlt wurden (ein kleiner Vorteil,wenn man diverse Männer zu seinem Bekanntenkreis zählt, die gerne mal Gentleman-like bezahlen... ;)).
Leicht angeheitert trennten sich irgendwann unsere Wege und ich machte mit einem Herren, den ich mittlerweile durchaus zu meinen Freunden zählen würde, auf den Weg in die Tanzschule, um beim dortigen Durchtanzabend noch eine Freundin zu treffen, die ich aufregend zeitlich kollidierender Termine schon länger nicht gesehen habe, zu treffen. Bei der Gelegenheit legten wir auch noch eine flotte Sohle auf's Parkett, was mir sehr gefallen hat, weil ich mangels Tanzpartner schon lange nicht mehr in den Genuss des Paartanzes gekommen bin...

Zuhause habe ich endlich mal die liegen gebliebenen Mails der letzten Tage durchgesehen und dabei auch die Mail meiner besten Freundin gelesen, mit der es zur Zeit leider nicht so berauschend läuft, was wirklich schade ist. Wir kennen uns mittlerweile seit 14 Jahren und haben schon so einiges zusammen erlebt. Sei es in Sachen Schule und Party, Liebe und Liebeskummer, Urlaub, Ausflüge oder auch die ein oder andere kleine oder große Dummheit...

Das größte Problem zur Zeit ist wohl definitiv die Entfernung!!! Wir haben zwar schon die ein oder andere Entfernung aufgrund des Studiums überwunden, konnten uns zu der Zeit aber dennoch ziemlich regelmäßig sehen. Sie studierte zunächst über die Fernuni von Zuhause aus und ich war in Vechta, kam aber fast jedes Wochenende in die Heimat, weil ich keinen so guten Anschluss vor Ort hatte und mir Freunde/Familie Zuhause wichtiger waren. Als sie an die heimische Uni wechseln konnte und schließlich in eine WG zog, änderte sich eigentlich nicht viel. Im Gegenteil, man war auch am Wochenende ziemlich unabhängig von den Eltern. Zum Master wechselte sie an die Uni nach Bremen und war somit nur eine einstündige Zugfahrt entfernt, sodass man sich des öfteren auch mal in der Woche treffen konnte, wenn die Uni es zuließ...

2012 war ich mit den Kursen in der Uni soweit fertig, dass ich nicht mehr vor Ort sein musste und so zog ich zurück in die Heimat. Auch wenn wir uns in der Zeit nicht ganz so häufig gesehen haben, blieb der gute Kontakt bestehen und im April 2013 zog sie für ein halbes Jahr bei mir ein. In dieser Zeit schrieb sie ihre Masterarbeit und lernte ihren Freund kennen, wodurch die Zeit nicht immer gerade einfach war, aber wir haben uns dennoch durchgebissen. Zu Anfang Oktober nahm sie die Möglichkeit wahr eine Ausbildung in ihrem Fachbereich zu machen und zog zu ihrem Freund nach Bayern. Dies ist nun über ein Jahr her und ich habe seitdem einen anderen Mitbewohner, der unsere gemeinsame Zeit trotz Streit und Zickereien nicht ersetzen kann!!! Sie hat mittlerweile quasi 2 weitere Umzüge hinter sich und wir haben uns schon recht lange nicht mehr gesehen, weil es arbeits- und zeittechnisch nicht gerade einfach ist ca. 400 km zu überbrücken...

Ich hoffe, dass unsere Freundschaft nicht daran zerbrechen wird, denn im Moment sieht es leider nicht so gut aus :( Der Kontakt ist schwierig geworden, jede führt ihr eigenes Leben und ist mit der eigenen Arbeit beschäftigt. Und wenn dann noch Unklarheiten bzw. Missverständnisse dazukommen, wird es auch nicht gerade besser...

Wie jemand Freundschaft und Bekanntschaft definiert, bleibt jedem selbst überlassen. Für die einen ist es wichtig, dass man möglichst oft voneinander hört bzw. liest, anderen reicht es, wenn man sich h mit seinen Gedanken, Sorgen und Gefühlen an den anderen wenden kann. Aber eins gilt denn ich für jeden von uns: ohne eine handvoll gute Freunde und Bekannte, mit denen man reden und diverse Dinge unternehmen kann, fühlt man sich manchmal doch ein wenig einsam oder allein. Ich tendiere zu letzterem und zitiere an dieser Stelle Oli Schulz: “Man ist so lange einsam, bis man lernt allein zu sein.“ Denn nur weil man gerade nicht in Gesellschaft ist, muss das ja nichts Schlechtes sein, ab und zu braucht man auch einfach mal seine Ruhe, um sich auf sich selbst zu konzentrieren.

Freitag, 5. Dezember 2014

Freitagsfüller #297

Nach einer kleinen Ruhepause für den Blog komme ich heute mal wieder dazu den Freitagsfüller auszufüllen. Die Vorgaben stammen natürlich wieder von Barbara.
Der ein oder andere Post ist mittlerweile geschrieben und gespeichert und wartet auf seine Veröffentlichung. Vielleicht schaffe ich es demnächst ja doch noch mal regelmäßig etwas zu posten...


1. Dieses Jahr habe ich ein Buch mit 24 kleinen Geschichten als Adventskalender.

2. Meine Weihnachtsmusik spielt bisher noch nicht.
3. Von meiner Oma bekomme ich wahrscheinlich wieder handgestrickte Socken.

4. Bei uns zuhause treffen sich eigentlich immer alle an Heiligabend, dieses Jahr werden meine Großeltern allerdings bei meinem Onkel und den Kids sein.

5. Vielleicht schaffe ich es am Wochenende ein paar Weihnachtsplätzchen zu backen...

6. Nur noch 2 Wochen Schule und dann sind Weihnachtsferien.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf die Klassenweihnachtsfeier meiner 1. Klasse und auf das Schrottwichteln in heiterer Runde am Abend, morgen habe ich nichts spezielles geplant geplant und Sonntag möchte ich mir auf keinen Fall Stress wegen des Unterrichtsbesuchs am Montag machen!