Mittwoch, 20. November 2013

Stoffmarkt mal Zwei

Um nähen zu können, braucht man Stoff - ist klar! Die ersten "Stoffreste" habe ich von meiner Oma bekommen, ebenso ausrangierte Bettwäsche von der Besten. Dann stellte ich mich zum Babysitten vor, hatte meinen selbstgenähten Buchumschlag dabei und dann erzählte mir die Mutter vom Stoffmarkt in Hannover. Passenderweise hatte ich an dem Tag noch nichts vor und so fuhr ich zusammen mit meiner Mutter los.

Es war ein regnerischer Tag, doch das machte nichts, denn dadurch war es vielleicht nicht ganz so voll... Da wir beide nicht so große Pläne hatten, was denn in nächster Zeit genäht werden sollte, schauten wir uns einfach ein wenig um und schlugen ab und zu zu, wenn wir dachten, aus dem Stoff könnte man was tolles machen. Die folgenden landeten letzendlich in unseren Tüten:


Oben: 2 Jersey-Coupons - der bunte wird vermutlich mal zu einem Kleid verarbeitet
Mitte: fester Baumwollstoff mit Eulen - bereits größtenteils verarbeitet
Unten: Stoff mit Kindermotiven - darauf wird ggf. mal ein Kleid für die Nachbarstochter

Ich war nun also schon ein wenig mit Nähen beschäftigt, hatte glaube ich auch schon die neue Nähmaschine bekommen, da stand dann der zweite Stoffmarktbesuch an. Dieses Mal in der Nachbarstadt Wolfenbüttel, was natürlich ziemlich praktisch war. Also wieder Muttern eingepackt und losgefahren. Und wieder hat das Wetter gemeint, es könne doch mal wieder regnen... Egal, das kannten wir ja schon :D Unsere Ausbeute sah dann am Ende so aus:


Links: Fleece, Jersey mit leichter Nicki Struktur und fester Baumwollstoff - für einen Pullunder, Jersey ist schon größtenteils verarbeitet, der feste Stoff ist für eine Tasche gedacht
Rechts: zwei Jersey-Reststücke und ein Stück grüner Cord - der Jersey ist zum Teil schon verarbeitet, der Cord wird vielleicht mal eine Tasche oder ein Rock...

Dazu kamen dann durch Internetbestellungen und Käufe im Stoffladen noch ein paar Stoffe dazu, die zum Teil schon verabeitet wurden, aber zum Teil noch darauf warten... So kann man also gut seinen Stoffberg vergrößern, der dann irgendwann hoffentlich auch wieder abgearbeitet wird :D Ihr könnt auf jeden Fall gespannt sein, was ich euch an Genähtem in nächster Zeit noch si zeigen werden ;)

Montag, 18. November 2013

Cookie Kalender Rezepte - 08 Milchreisbällchen

Wie versprochen folgt jetzt auch das August Rezept, das ich schon damals ausprobiert hatte und sicherlich mal wieder zur Hand nehmen werde, denn das Ergebnis fand ich echt super, zumal das Rezept ganz einfach zumzusetzen ist und nicht so sehr viel Zeit in Anspruch nimmt...


Man braucht:
480 ml Milch
50 g braunen Zucker
2 EL Honig
1/4 TL Kardamom - je nach Geschmack würde ich hier sagen, hab ich weggelassen, weil ich's eh nicht da hatte...
Salz
100 g Arborio-Reis - ganz normaler Milchreis tut es aber auch
100 g Sultaninen - hab ich ebenfalls weggelassen, weil ich die nich mag
40 g Kokosraspeln
70 g Mandeln, am besten gehackte

Und so geht's:
  1. Backofen auf 190° C vorheizen. Milch, Zucker, Honig, Kardamom und eine Prise Salz in einem Topf mischen und bei mittlerer Hitze zum Kochen bringen. Reis hinzufügen, umrühren, den Topf halb zudecken und den Reis so bei schwacher Hitze 30-35 min weich kochen, gelegentlich umrühren.
  2. Den Reis in eine Schüssel umfüllen und die Sultaninen unterrühren. Mit Frischhaltefolie zudecken und mind. 2 Stunden kalt werden lassen.
  3. Kokosraspeln und Mandeln auf einem Backblech verteilen und 4-6 min backen bis die Kokosraspeln goldgelb sind. Zum Abkühlen zur Seite stellen.
  4. Den Reis esslöffelweise zu Bällchen formen (insgesamt ca. 24 Stück) und in der Kokos-Mandel-Mischng wälzen. Das Ganze mind. 1 Stunde kalt stellen, bis es fest geworden ist. Zugedeckt ist es möglich die Bällchen bis zu 2 Tage aufbewahren.
Bei mir sahen die Bällchen da so aus und haben mich zum Teil auf einer kleinen Geocaching-Motorrad-Tour als Proviant begleitet:


Freitag, 15. November 2013

Freitagsfüller #242

Wie immer stammen die Vorgaben von Barbara und ihrem Scrap-Impulse Blog.

Heute hab ich's dann auch mal wieder geschafft, mich mit den Vorgaben zu beschäftigen und die Sätze zu vervollständigen. Ich versuche auch demnächst mal wieder häufiger hier was von mir hören bzw. lesen zu lassen ;)

1. Als ich heute aufwachte lag ich nicht in meinem eigenen Bett.

2. Die Adventszeit ist schon sehr bald.

3. Ich kaufe gerne Dinge, aus denen ich etwas machen und mit denen ich anderen eine Freude bereiten kann.

4. Ich bekomme gerne Geschenke, mache sie aber auch genauso gerne :).

5. Was ist denn los mit den Gefühlen oder eben auch nicht...?! - Schalter, wo bist du?

6. Kann man so einiges mit machen, werden bei dem Wetter aber viel zu schnell kalt: die Fingerspitzen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf mein Bett nach der Arbeit, morgen habe ich Babysitten und sonst noch nichts geplant und Sonntag möchte ich es mir abends einfach gemütlich machen!


Montag, 11. November 2013

Cookie Kalender Rezepte - 10 Angsthasen-Brownies

Seit dem letzten Rezept ist ja nun auch schon wieder ein wenig Zeit vergangen... Das Rezept von Juni habe ich nicht ausprobiert, weil ich nicht weiß, ob das mit dem Eis machen auch ohne Eismaschine funktionier und für das von Juli braucht man eine Zutat, die ich erst organisieren müsste, um es endlich mal auszuprobieren... Der August wird dann demnächst nachgeliefert, das hab ich dann mal wieder gemacht. Der September muss noch nachgeholt werden und der aktuelle November steht auch noch auf dem Plan.

Hier aber erstmal das Oktober Rezept, das ich ein wenig abgewandelt habe... Urprünglich sah das ganze auf der Rezeptkarte so aus:



Man braucht:
115 g Butter
120 g Mehl
40 g ungesüßtes Kakaopulver
1/2 TL Backpulver
1/2 TL Salz
280 g Zucker
225 g ZartbitterSchokoladestückchen - ich hab einfach die Vollmilchkuvertüre genommen, die ich noch da hatte...
3 Eier
1 TL Vanilleextrakt
32 Mini-Schokoladen-Pfefferminztäfelchen - hab ich weggelassen, weil ich sie nicht mag und dafür "Oreo" Kekse genommen, Schokostückchen und Lebensmittelfarbstifte - hier hab ich ebenfalls Keksstücke und -krümel verwendet, ein bisschen weiße Kuvertüre und eingefärbten Puderzuckerguss

Und so geht's:
  1. Am besten einen viereckigen Backrahmen auf ein Backblech tun und mit Backpapier versehen, ggf. tut es auch ein schmales/kleines Backblech, das später nicht komplett mit Teig gefüllt wird. Backofen auf 175° C vorheizen.
  2. Mehl, Kakaopulver, Backpulver und Salz mischen. In einem Topf Butter, Zucker und Schokolade bei mittlerer Hitze schmelzen und dabei immer gut umrühren, damit nichts anbrennt. Das Ganze zu der Mehlmischung geben und gut verrühren. Eier und Vanille unterrühren und ca. 10 min auf Raumtemperatur abkühlen lassen.
  3. Den Teig aufs Blech streichen, ggf. 16 Pfefferminztäfelchen gleichmäßig darauf verteilen und mit Teig bedecken. Dann ca 35 min backen bis der Teig aufgegangen und gerade fest geworden ist. Auf einem Rost etwas auskühlen lassen und dann ggf. weitere 16 Pfefferminztäfelchen darauf verteilen. -Bei meiner Variation habe ich "Oreo" Kekse auf dem noch warmen Teig verteilt, sodass die Füllung etwas geschmolzen ist und ich die halben Kekse auf den Brownies "befestigen" konnte.- Noch etwas abkühlen lassen und die Gesichter dekorieren. Anschließend den Kuchen entsprechend der Gesichter zerteilen und schmecken lassen 
So sah dann entsprechend mein Ergebnis aus. Die Brownies dienten übrigens als süßer Proviant für den Tag mit meinem Onkel und meinen Cousins im Heide Park, die sich alle 3 darüber gerfreut haben und es sich haben schmecken lassen :D