Dienstag, 28. August 2012

Open Flair 2012

Vom 08. - 12. August war ich mit meiner besten Freundin mal wieder auf einem Festival, dies mal auf dem Open Flair in Eschwege, was etwa eine Stunde von Kassel entfernt ist.

Am Mittwochmorgen starteten wir mit dem Auto meiner Mutter von meiner Wohnung aus, erledigten unterwegs noch ein paar Kleinigkeiten und machten uns dann auf dem Weg zum Campingplatz. Dort angekommen, konnten wir ohne Probleme noch mit dem Auto auf den Platz fahren, was letztes Jahr leider nicht mehr geklappt hat, was recht ärgerlich war. Dieses Jahr aber kein Problem! Die Leute, die später kamen, konnten zwar auch noch alle drauf, da der Bereich für Autos erweitert wurde, allerdings mussten die Schlange stehen, um eingewiesen zu werden. Dem sind wir durch die frühe Ankunft entgangen und so konnten wir in Ruhe unser Zelt aufbauen, die Gegend auskundschaften, und natürlich das Festivalbändchen holen - denn Ohne Bändchen kein Zurück! Das erste Mal gab es Kombibändchen, so dass das blöde Plastik-Campingbändchen nun Geschichte ist!

Wichtiger Hinweis!

Festivalbändchen-Ausbeute, links Open Flair 2012

Da es erst am Donnerstagabend mit den Konzerten los ging, von denen wir allerdings nur "Russkaja" und "Emil Bulls" gesehen haben, vertrieben wir uns die Zeit bis dahin mit allerlei Dingen, wie trinken, Leute treffen und neue kennen lernen, quatschen und feiern. Dieses Jahr war Premiere für uns, was das Feiern abends beim Partybus Jutta angeht. Die Truppe hat jedes Jahr eine neue Idee zur Gestaltung ihrer Party-Fläche - dieses Jahr stand alles unter dem Motto Mario Land.

 Crew Aufkleber auf dem Seitenfenster des Party Busses

Der Party Bus Jutta im Hintergrund und die Foto-Holzwand, die leider irgendwann einem Festivalbesucher zum Opfer gefallen ist.

 Dafür ging es am Freitag dann schon "früh" für und los und zwar um 14:00 Uhr mit "Luxuslärm", gefolt von den "Wohnraumhelden" aus Hannover/Lingen, wie sie selbst immer wieder betont haben. Außerdem sahen wir ein wenig "Skindred", setzten uns auf die Sportplatzwiese und spielten Galgenraten. Danach schauten wir uns "Viki Vomit & Die Misanthropischen Jazz-Schatullen", von dem wir allerdings absolut nicht begeistert waren! Die Metalcore Band "Heaven Shall Burn" brauchte man gar nicht direkt ansehen, die konnte man sowieso nicht überhören. Wir machten es uns allerdings vor der anderen Bühne gemütlich, um bei "Betontod" in der ersten Reihe stehen zu können. Auch wenn wir "Madsen" und "5Bugs" gerade erst gesehen hatten, mussten wir uns beide Bands einfach noch mal angucken :) Zum Abschluss haben wir uns dann noch "Fiva & Das Phantomorchester" auf der Seebühne angeguckt. Dafür, dass kurz vor dem Konzert kaum Leute zu sehen waren, war es letztendlich doch noch recht voll und obwohl ich Rap ja eigentlich nicht so gern höre, hat es Spaß gemacht zuzuhören.

 Ein Blick auf die Leinwand zeigt das große rote "Surfschwein" - angeblich das Zeichen, das die Crowd zum Surfen freigegeben ist

 Unser Biervorrat schon etwas minimiert (wir hatten 2 Paletten mit)

Am Samstag waren wir irgendwie unmotiviert auf's Festivalgelände zu gehen, haben uns dann aber doch nach Frühstück und Mittagessen aufgerafft und zumindest noch ein bisschen von "Sondaschule" auf der Hauptbühne gesehen. Danach "Radio Havanna" und "Zebrahead", Beschallung von "My Glorious" in der Wartezeit bis zu "Jennifer Rostock" (der Auftritt war stimmungsmäßig echt genial!), ein bisschen "J.B.O.", weil man's mal gesehen haben muss, und dann "Broilers", allerdings nur ein paar Lieder für mich, weil ich noch zu "Enno Bunger" ins Weinzelt wollte, was sich auch echt gelohnt hat! Auf dem Rückweg habe ich mir dann noch ein wenig "The Fuck Hornisschen Orchestra" im E-Werk angeguckt, während die Masse sich zum Headliner "Beatsteacks" angestellt hatte. Da ich die Band nicht wirklich höre, war an diesem Abend relativ früh Feierabend. Ach ja, ich vergaß die Autogrammstunde mit den "Broilers" am Nachmittag - echt sympatisch die Bandmitglieder und feine Karten hatten sie dabei.

 Der improvisierte Frühstückstisch

 Und das Mittagessen

Sonntag war für uns schon wieder Abreisetag. Da das Auto ja direkt neben dem Zelt stand, war dies mal immerhin kein Schleppen angesagt. Nur eben Sachen zusammen packen und ab ins Auto damit :) So schnell waren wir selten fertig. Am Gelände angekommen, haben wir noch ein paar Lieder von "We Invented Paris" mitbekommen, uns danach den Auftritt von "Keule" angeguckt, der recht amüsant war. Darauf folgte der lang erwartete Auftritt von "Yellowcard", die wir letztes Jahr schon auf einem Konzert in Berlin gesehen hatten. Bei "Das Pack" war die kleine Bühne im Baumkreis so gut besucht, wie sonst selten und auch bei den "Monsters of Liedermaching", die sich auch dieses Jahr mit Schlauchbooten von der einen zur anderen Bühne haben tragen lassen, war es recht voll und die Stimmung wie immer super. Open Flair ohne die Monsters ist einfach unvorstellbar! Da wir beide vom letzten Auftritt von "The Wombats" nicht wirklich begeistert waren und keine Lust hatten darauf zu warten, gingen wir zurück, um das Zelt abzubauen und unseren Müll zu entsorgen. Danach machten wir uns auch schon auf den Heimweg, denn zum Warten auf "Kraftklub" waren wir nicht wirklich motiviert. Dafür waren wir früh zurück und konnten es uns mit Freunden und ner Pizza noch ein wenig auf dem Sofa gemütlich machen :)

Festivalabschluss mit den "Monsters of Liedermaching"

Kleine Anmerkung am Rande: Die Fotos sind alle mit einer alten Einwegkamera entstanden und eingescannt worden.

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