Dienstag, 31. Juli 2012

Rocken am Brocken 2012


Rocken am Brocken in Elend bei Sorge im Harz – ein kleines Festival, das dieses Jahr zum 6. Mal stattgefunden hat.

Am frühen Donnerstagnachmittag sind wir in Richtung Harz aufgebrochen, waren nach etwa einer Stunde am Festivalgelände, haben uns unsere Bändchen geholt und dann einen passenden Platz auf dem Campinggelände gesucht, um unser Zelt aufzubauen. Gutes Wetter, etwas zu trinken, ein kleiner Klappgrill und später diverse Runden über den Platz, bei denen wir diverse Leute kennen gelernt haben und unseren Spaß hatten. Am Abend dann noch ein kleiner Abstecher auf's Festivalgelände, um uns „Go Back To The Zoo“ und „Young Rebel Set“ anzugucken.

Am Freitag relativ früh wach geworden, weil es im Zelt schnell warm wird, wenn die Sonne darauf scheint. Wir haben also versucht, so gut wie möglich Durchzug im Zelt zu schaffen und möglichst nicht in der prallen Sonne zu sitzen. Auch ein kleiner Spaziergang in Richtung Wald konnte ein wenig Abhilfe gegen die Hitze schaffen. Am Nachmittag wieder gegrillt und dann aufs Festivalgelände, wo ab 17 Uhr die Band gespielt haben. So konnten wir „Robby Schulze“, „Loifior“ und „Montreal“ sehen. Vor dem Auftritt von „Kakkmaddafakka“ gab es dann einen relativ starken Regenschauer, vor dem wir uns an der Zeltbühne untergestellt haben. Nachdem ich beim Hurricane lediglich der Musik gelauscht hatte, konnte ich diesmal die Band auch sehen und habe mich während der Regenpause regelrecht darüber amüsiert. Als der Regen wieder anfing und stärker wurde, haben wir uns wieder in Richtung Zelt begeben und bald geschlafen. Nachts dann von einem fiesen Gewitter geweckt worden – Blitz, Donner, Regen und recht starker Wind, der diverse Zelte unter Wasser gesetzt, Pavillons beschädigt und auch unsere Zeltstangen mal kurz verbogen hat. Den Rest der Nacht habe ich im Auto verbracht, weil einerseits dazu geraten wurde und ich doch ein wenig Respekt vor diesem Wetter habe. Letztendlich war es dann aber ruhig und ich hätte auch im Zelt bleiben können...

Samstagfrüh wieder zurück zum Zelt, ein wenig zusammengeräumt (vor allem die Dosen und Flaschen meiner Pfandpiraterie) und erst mal gefrühstückt. Irgendwann haben wir ein paar Sachen zum Auto gebracht, noch ein letztes Mal gegrillt und versucht heraus zu finden, wie das Wetter am Tag und in der darauffolgenden Nacht so werden sollte, um zu entscheiden, wann wir wieder nach Hause fahren. Gegen 14:15 Uhr sind wir dann zum Festivalgelände gegangen und mussten feststellen, dass der eigentliche Zeitplan irgendwie nicht eingehalten wurde. Bis wir allerdings gecheckt hatten, inwiefern die Änderungen sich nun mit dem Plan vereinbaren ließen, hat es eine Weile gedauert. Letztendlich haben wir so „The Mouse Folk“, „The Drakes“, „Frau Potz“, ein bisschen „I'm Not A Band“ und „Mr. Irisch Bastard“ gesehen, bevor wir unser Zelt abgebaut und die Sachen zum Auto gebracht haben. Die Wartezeit bis der Headliner „Madsen“ spielen sollte zog sich trotz guter Musik von „Fuck Art, Lets Dance“, „Anti-Flag“ und „5Bugs“ doch etwas in die Länge. Dafür war dieser Auftritt dann um so besser und wir standen noch dazu in der ersten Reihe. Hätte mein Knie nicht mal wieder rumgezickt, wäre ich wohl auch wein wenig mehr rumgesprungen. So habe ich mich ein wenig zurückgehalten, um uns sicher wieder nach Hause fahren zu können.

Wir zwei sind uns einig, dass dieses Festival nicht den typischen Festivalcharakter hat und fast schon zu gechillt verlaufen ist, dass es sich aber dennoch für den Preis gelohnt hat nach 2010 ein zweites Mal dort hin zu fahren. Mal sehen, wie das Line Up dann 2013 so aussehen wird...

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