Montag, 14. Mai 2012

BookCrossing UnConvention 2012 in Berlin

Ein paar super schöne Tage in Berlin liegen nun hinter mir und ich freue mich jetzt schon auf die UnConvention 2013, wo auch immer diese statt finden wird, irgendwie werde ich es schon organisiert kriegen wieder hin zu fahren ;)

Schon am Donnerstag konnte ich mich mit der NordWestBahn auf den Weg nach Bremen machen, wo ich von 2 anderen Bookcrossern eingesammelt wurde, so dass wir die Strecke zusammen mit dem Auto zurücklegen konnten, was definitiv schon ein super Anfang war. Im Hostel in Berlin angekommen wurden auch schon die ersten anderen Bookcrosser gesichtet, noch schnell eingecheckt und dann ging es auch schon zum ersten Programmpunkt für alle, die bereits in der Stadt waren. Das Höpfingerbräu im Hauptbahnhof unweit des A&O Hostels wurde zu Fuß angesteuert. Nach und nach wurde es voller, man begrüßte sich, traf auf bereits bekannte, aber auch auf unbekannte Gesichter und führte diverse Gespräche. Ein Teil der Gruppe brach irgendwann zu einer Lesung auf, ein anderer Teil zu einer Gedenkaktion zur Bücherverbrennung, um dort passende Bücher freizulassen. Meine Truppe blieb noch recht lange dort und genehmigte sich später noch einen Absacker in der Hostel Lobby mit den verspäteten Konstanzern.

Am Freitag ging es nach dem Frühstück zu dritt mit dem Auto auf nach Potsdam, um dort ein paar Geocaches im Schlosspark anzugehen. Auch eine größere Gruppe von Bookcrossern hatte sich mit der S-Bahn auf den Weg dorthin gemacht, gesehen haben wir allerdings keinen davon. Die Temperaturen an dem Tag bewegten sich um die 30°C, noch dazu ein wenig schwül, was nicht gerade immer ganz angenehm war. Vom Park aus ging es noch mal ein Stück weiter mit dem Auto, um den ersten Cache Deutschlands zu heben, was uns auch recht fix gelungen ist. Trotz Feierabendverkehrs konnten wir das Hostel noch rechtzeitig zur offiziellen Begrüßung erreichen, es blieb sogar noch ein wenig Zeit für einen kleinen Plausch bevor es auch schon Abendessen gab und diverse mögliche Programmpunkte im Anschluss. Ich hattemich spontan entschieden der Schwarzlicht Minigolf Gruppe anzuschließen, was echt eine gute Idee war. Die Effekte der Farben und des Lichtes, zusätzlich mit 3D Brille betrachtet, waren echt klasse, die Bahnen vielfältig und zum Teil recht kurios. Leider war es relativ voll und die Luft aufgrund des Wetters nicht die Beste, aber wir hatten trotzdem unseren Spaß! Auf dem Rückweg zum Hostel verließen wir zu 5 den großen Rest und machten uns auf zur Deponie 3, wo wir uns 5 weiteren Crossern anschlossen, mit denen wir noch eine Menge Spaß hatten, auch beim anschließenden Absacker in der Lobby des Hostels.

Der wenige Schlaf und ein nicht klingelnder Wecker hielten uns nicht davon ab noch schnell zu frühstücken und rechtzeitig zum Start der Geocaching Ralley im Veranstaltungsraum einzutrudeln. Die Teams wurden anhand von Bonbons eingeteilt, wobei jeweils ein recht erfahrener Cacher eine Gruppe "leitete". Da ich alle gern mag, ist es mir egal gewesen, bei wem ich lande. Am liebsten wären wir allerdings einfach zusammen gegangen, was jedoch für die unerfahrernen etwas unfähr gewesen wäre. Unsere Gruppe hatte auf jeden Fall unterwegs ihren Spaß, auch wenn wir nicht so viele der uns vorgeschlagenen Caches gefunden haben. Dafür sind wir noch ein paar andere angegangen, haben eine Motorradkolonne gesehen, haben Bekanntschaft mit Demonstranten und Polizei gemacht und sind letztendlich auf eine der anderen Gruppen gestoßen, mit der wir uns dann auf den Platz zum Bootanlegeplatz gemacht haben. Die vorher einkalkulierten 30 Minuten reichten jedoch nicht dafür aus, ebenso wenig die angegebenen 10 Minuten Fußweg von der S-Bahn Station aus, so dass das Boot auf uns warten musste. Hätten wir uns nicht vorher beim Orga-Team gemeldet, dass wir unterwegs sind, wäre das vielleicht nicht so ausgegangen... Die Abendgestaltung bestand daraus, dass wir in der Bar im 5. Stock des Hostels noch unseren Welcome Drink einnahmen und uns dann noch mal auf den Weg Richtung Kreuzberg machten, wo die Lange Büchernacht stattfand und es dementsprechend voll war. Trotzdem fanden wir irgendwann ein Lokal, in dem wir auch mit 7 Leuten noch genug Platz fanden, der auch für 2 später Eintreffende noch ausgerecht hat. Abschließend gab es wieder einen Absacker in der Lobby und erneutes Zubettgehen mitten in der Nacht.

Am Sonntag stand doch noch das große Abschiedsbrunchen in der "Turnhalle" auf dem Plan. Weil ich bereits um 8 nicht mehr schlafen bzw. wieder einschlafen konnte, was wohl auch dem Geräuschpegel auf dem Flur zu verdanken ist, konnte ich mich in aller Ruhe dafür fertig machen und meinen Koffer packen, bis ich einen Anruf der Bremer bekam mit der Frage, ob ich direkt mit dem Auto mitkommen wollen würde. Der Rest meiner WE Truppe wollte sich erst später in der Lobby treffen, da ich aber ungern mit dem Koffer S-Bahn fahren wollte, schloss ich mich direkt an. Das Brunchbuffet war riesig, die Auswahl vielfältig und das Essen wirklich lecker. Dem Orga-Team wurde natürlich noch einmal offiziell für die tolle Organisation und ihr Engagement gedankt, es gab noch das ein oder andere nette Gespräch, die Überlegung mal ein paar der Truppe im Laufe des Jahres in meine dann bezogene Wohnung einzuladen und diverse Umarmungen zur Verabschiedung, bevor wir gegen 13 Uhr die Rückreise antraten, die um einiges ruhiger verlief als die Hinfahrt, da wir doch alle 3 ein wenig müde waren. In Bremen angekommen gab es dann Verabschiedung Nummer zwei und eine letzte Stunde Zugfahrt stand mir bevor, die ich hauptsächlich mit Dösen und Musik hören verbrachte.

Im Bookcrossing Forum gibt es immer wieder neue Beiträge zur UnConvention, Berichte von diversen Erlebnissen und natürlich ganz viel Lob für das Orga-Team. Es ist fast so, als wäre man noch in Berlin und hätte die ganzen tollen und netten Leute um sich...

1 Kommentar:

  1. Hallo Tigerkeks! danke für den Text, wäre gerne dabei gewesen, vielleicht sehen wir uns in Göteborg nächstes Jahr? elg, manuma

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