Donnerstag, 1. März 2012

Ein paar Gedanken zur Wohnsituation

Seit Oktober 2008 studiere ich in Vechta und habe dort mein WG Zimmer. Ein wenig Abkapselung von Zuhause, für sich selbst verantwortlich sein, selbstständig werden... auch wenn ich an vielen Wochenenden und in der vorlesungsfreien Zeit in meinem "Kinderzimmer" bei meinen Eltern war und zur Zeit auch wieder bin.

Der Bachelor ist nun in der Tasche, das erste Semester im Master auch schon rum. Ein Semester steht nun noch bevor - theoretisch könnte ich dann den Master in der Tasche haben, allerdings werde ich ein Semester dranhängen, um in Ruhe meine Masterarbeit schreiben zu können. Wenn alles klappt stehen dann keine Univeranstaltungen mehr auf dem Plan und ich muss nur in und wieder mal in der Uni aufschlagen. Da lohnt sich dann kein teures WG Zimmer mehr. Für eine Nacht findet sich sicherlich ein passendes Plätzchen, um irgendwo zu übernachten, wenn es nötig sein sollte. Ansonsten hab ich ja auch noch wen in Bremen, wo ich sicherlich unterkommen kann.

Doch was machen, wenn ich das Zimmer dort nicht mehr habe. Klar, mein "Kinderzimmer" wird mir immer offen stehen, doch dauerhaft möchte ich hier nicht mehr wohnen. Immerhin werde ich im Sommer 25 und da sind 12,5 m² einfach nicht mehr angebracht. Die Sachen stapeln sich hier regelmäßig, ab und zu bricht Chaos aus und ich fange an zu fluchen...
Außerdem habe ich in meinem WG Zimmer ja auch Möbel stehen, die überwiegend neu angeschafft wurden und sicherlich nicht auch noch ins "Kinderzimmer" passen, denn das ist eh schon voll. Also wohin mit den Möbeln? Findet man jemanden, der sie einem für einen angemessenen Preis abnimmt?

Einfachste Lösung: eine eigene Wohnung muss her!

Das Problem bei der Sache: Niemand weiß, wie es bei mir nach der Uni weitergeht. Das Refrendariat steht an, klar, aber wer kann heute sagen, ob ich in der Nähe einen Platz kriege oder wohin es mich sonst verschlägt...???

Da gehen einem allerhand Dinge durch den Kopf....

Grundaustattung für eine Wohnung ist durch die vorhandenen Möbel aus 2 Zimmer schon mal gesichert, auch diverse Küchenutensilien sind bereits vorhanden, andere Dinge wurden zwischenzeitlich angeschafft und bei meiner Oma im Keller zwischengelagert.

Theoretisch kann es also los gehen, aber mal sehen, was passiert...

Kommentare:

  1. Eine Freundin von mir ist auch schon im 3-Monats-Rhythmus umgezogen. Eine eigene Wohnung ist Gold wert und erfahrungsgemäß bringt ein Verkauf der WG-Möbel nur einen Bruchteil dessen ein, was sie noch wert sind. Ich bekomme das in HI immer wieder über den Uni-Mailverteiler mit und habe auf diese Art unsere Wohnung schon mit vielen schönen Stücken (große Kommode, Eckschreibtisch für Sohnemann, Regale) bereichern können.
    Wenn Du es Dir leisten kannst, such Dir eine eigene Wohnung. Auch auf die Gefahr hin, gleich nach dem Referendariat wieder umziehen zu müssen.

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  2. 12,5 QuadratZENTIMETER? > Das ist ein Fall für Amnesty International!! Auch mit 24 und wenns nur übers Wochenende ist ;)

    Aber davon mal abgesehen:
    Ein WG-Zimmer in Braunschweig für den Übergang, wäre das ne Alternative? Ansonsten würde ich mich DieHenkerin anschließen. Man kann ja mal mit ner Mietwohnung anfangen. Und wenns dann woanders hingeht, eben nochmal umziehen.

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  3. Eine eigene Wohnung ist was schönes und es muss ja für den Anfang nichts großes sein, du bist ja noch alleine (oder hab ich was verpasst ;) ) da reicht ja theoretisch eine 1 1/2 bis 2 Zimmerwohnung. Und da du nun mobil bist kann die ja auch etwas außerhalb liegen.
    Informier dich doch einfach mal wie der Mietspiegel so liegt, rede in Ruhe mit verschiedenen Leuten.

    Und wie die Henkerin sagte, notfalls wieder umziehen, ging mir ja auch so... ;)

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  4. Vielen lieben Dank für eure Kommentare, auch wenn ich erst jetzt dazu komme, darauf zu antworten...

    @DieHenkerin:
    Umziehen im 3-Monats-Rhythmus muss ich echt nicht haben! Wir halten aber auf jeden Fall Ausschau nach einer passenden Wohnung. Bis September krieg ich auf jeden Fall noch BAföG und ein kleiner Nebenjob soll dann auch her. Wenn ich einen Ref-Platz in der Nähe bekomme, kann ich dann auch länger als 1 Jahr in der Wohnung bleiben.

    @hydrakaa:
    Die Preise sind zur Zeit bei allem echt nicht ohne, auch für WGs. Aber sollte sich nichts anderes finden, ist das immer noch ne Alternative. Ganz zur Not müssen die Möbel erstmal bei meiner Oma untergestellt werden und ich bleib doch noch ein wenig hier.

    @Maddy:
    2 Zimmer sollten es auf jeden Fall sein. Ich mag auch ein wenig Platz für mich alleine haben, der Besucher einfach nichts angeht ;)
    Mama mag mich übrigens möglichst in der Nähe haben und zu weit weg sollte die Wohnung auch nicht sein, hab schließlich auch noch Freunde, die mich mal besuchen wollen ;) Also am besten gut mit Fahrrad und ÖPNV zu erreichen sein.

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